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Samstag, 22. Januar 2011

Es sind jede Woche 1000 kleine tränen, die dein Kissen sanft berühren,
doch du willst deine Trauer nicht erwähnen, du willst stark sein, du musst fühlen.
Du darfst jetzt nicht stehen bleiben komm schon,
du musst auch den Rest des Weges gehen!!
Fast alle die wir kennen sind im Scheideweg
und sehen sich kurz vor dem Abgrund stehen…
Vielleicht find ich eine Melodie für die,
mit gebrochenen herzen,
mit dem Pfeil in der Brust.
Es wird alles vorbei gehen,
wenn wir füreinander einstehen,
dann könn’ die bösen Geister heim gehen…
Was nützen uns die Durchhalteparolen,
wenn wir geistig verkümmern und verrohen,
durch Zicktausende innere Katastrophen,
ich find niemals die passenden Strophen.
Wie traurig muss euer Lied sein,
man müsste viel schreien,
das Leid passt nie rein.
Kein Lied kann so tief sein
Für die, die nicht wissen wo sie hinsollen,
in deren Becher randvoll gift soll,
die man da hin rafft, da hin mordet, hin foltert…
Ich glaub nicht, dass unser Schöpfer das gewollt hat!
Wie traurig muss euer Lied sein,
man müsste viel schreien,
alles Leid passt da nie rein,
kein Lied kann so tief sein…

Sonntag, 9. Januar 2011

Ich sollte nie daran denken,
was in deinem Herzen ist,
was in meinem Herzen ist,
also werde ich es nicht!
Du wirst lernen, mich zu hassen,
aber doch rufst du mich noch.
Rette deine Seele, 
bevor du zu weit gehst… 
Bevor nichts mehr getan werden kann!!

Ich habe keinen Kampf in mir gehabt.
Diese verfluchte Welt, die Ihnen erklärt, wie sie zu sein haben… 
Es ist die eine Sache, die ich gewusst habe…
Rette deine Seele.
Geh, und rette deine Seele..
bevor nichts mehr getan werden kann…
Denn ohne mich
schaffst du alles!
Also bleib weg,
ohne mich wirst du alles schaffen!

Samstag, 16. Oktober 2010


Menschen sterben auf der Straße,
haben kein Essen, kein Platz zum Schlafen.
Du meinst du hast das Recht zu entscheiden, wer leben darf und wer zu sterben hat?
Wer hat das Recht zu entscheiden, was falsch & was richtig ist?
Du kannst die Tränen eines Kindes trocknen..
Was würdest du tun? Ich dreh’ durch..
Erzähl mir deine Wahrheit!!
Sag mir, was würdest du tun, wenn dieses weinende Kind deins wäre?
Würdest du es ignorieren? Oder davon laufen?..
Wir beten jeden Tag!
Redet laut!! Schweigt nicht…
Tränen laufen, macht nicht wieder denselben Fehler!
Wir müssen lernen, für jeden Tag an dem wir lächeln, dankbar zu sein!!
Du hast das Recht…
Wer darf leben & wer muss sterben…

Freitag, 8. Oktober 2010

Wie gerne hätte ich noch ein einziges Mal mit dir geredet…
Kannst du dich dran erinnern, wie wir vor ein paar Jahren zusammen saßen und uns über Gott und die Welt unterhalten haben? Wie wir lachten, bis uns die Tränen kamen?
Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen!!

Kannst du dich dran erinnern, wie ich an meinem letzten Arbeitstag dort saß und du kamst rein und hast mir alles Gute für die Zukunft gewünscht…
Jedes Mal wenn du uns besucht hast, hast du uns ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert… 
Ich hoffe du hast deinen Frieden gefunden…

Montag, 16. August 2010

In der Nacht, wenn die Welt Im stillstand steht,
wirst du mich an dem Ort finden den ich am Besten kenne…
Tanzen, Schreien. Zum Mond fliegen-
DU musst dir keine Sorgen machen, 
denn ich werde klar kommen.

Und wir bauen Schlösser in den Himmel und in den Sand.
Kreieren unsere eigene Welt, die kein anderer versteht.
Du belebst mich mit deinen Händen...
So lang wir fliegen, wird diese Welt kein Ende haben.
Diese Welt wird kein Ende haben...

Am helllichten Tag wirst du mich an deiner Seite finden.
Versuche mein Bestes zu geben. Versuche die Dinge richtig zu machen.
Wenn die Dinge sich wenden und da keine Bewegung ist, außer meiner,
wird es mich nicht hart treffen, denn du lässt mich strahlen.

Sonntag, 10. Januar 2010

Für die Ewigkeit...

Schließe deine Augen damit du sie nicht fühlst,
sie brauchen dich nicht weinen zu sehen …
Ich kann dir nicht versprechen dich zu heilen,
aber wenn du willst werde ich es versuchen!
Die Vergangenheit ist erledigt,
wir wurden verraten, es ist wahr …
Einige sagen die Wahrheit wird rauskommen,
aber ich glaube ohne einen Zweifel an dich!
Du warst da für Sommerträume.
Und du gabst mir was ich brauchte!
Und ich hoffe, du wirst deinen Frieden finden,
für die Ewigkeit!!!

Gestern als wir spazieren waren,
sprachst du mit mir über deine Mutter und deinen Vater.
Was sie taten, dass dich glücklich machte.
Was sie taten, dass du traurig wurdest.
Wir saßen und sahen die Sonne untergehen,
dann suchten wir uns einen Stern, bevor wir den Mond verloren…
Bevor du es merkst ist es schon zu spät…

Du warst da für Sommerträume,
und du bist wirklich ein Freund.
Und ich weiß du hast deinen Frieden gefunden…
Endlich…

Für ewig!!!

Donnerstag, 17. Dezember 2009



Inzwischen sind es fast drei Jahre. Ja, es sind drei Jahre, in denen ich gelitten habe. Es gibt keinen Tag an dem ich nicht an dich gedacht habe. Es gibt eine Millionen Texte, die ich für dich geschrieben habe. Ich habe alles versucht, um dich zu vergessen, um es ein wenig erträglicher zu machen. Soll ich dir was sagen? …Es ist egal was ich tue, es wird nicht besser!
Klar, manchmal gibt es diese Tage, an denen ich denke, ich habe es geschafft, aber immer wieder merke ich, dass es nicht für lange war.
Dann gibt es diese Tage, an denen ich stark genug bin, um über all dem zu stehen und mich gut genug ablenken kann, doch wie jeder weiß, folgt auf den schönsten Tag auch eine dunkele Nacht!

Ob ich dich dafür hasse? Ich würde ja sagen, ich hasse dich für all die schlaflosen Nächte, für die Messerstiche in meinem Herzen, für die Tränen die ich weinte. Ich hasse dich dafür, dass du, ohne mit eine Wimper zu zucken, so tun kannst, als wäre nie etwas gewesen! Ich hasse dich dafür, dass du mich mit all dem alleine gelassen hast.

Immer wieder habe ich probiert mich aufzuraffen, ich habe probiert mich abzulenken. Ich habe probiert dich aus meinem Leben zu löschen und einfach so weiter zu machen wie vor deiner Zeit. Aber eines weiß ich, du hast mich zu sehr geprägt, als dass ich dich einfach so vergessen könnte!

Mich würde es interessieren, wie es dir geht, wenn du mich siehst, wenn ich auf der anderen Straßenseite an dir vorbei laufe.
Bei mir ist es so, als erstes fängt mein Bauch an zu kribbeln, meine Hände werden feucht, der erste Schweißausbruch ist nicht weit. Ich muss mich konzentrieren nicht zu stolpern, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Wenn ich dann in deiner Reichweite bin, probiere ich ein einigermaßen menschliches „Hallo“ über meine Lippen zu bekommen. Und jedes Mal hoffe ich, dass du zu mir sagst, dass dir alles andere egal ist und du nur mich willst. Und jedes Mal wenn ich dann zehn Meter hinter dir bin, weiß ich das es niemals so sein wird!

Ich denke oft an die Zeit zurück, in der noch alles okay war. Diese Zeit ist lange her! Ich höre immer wieder, dass ich ein starker Mensch bin und dass ich es schaffen werde. Und weißt du was? Ich habe schon so viel geschafft, vor allem in der Zeit nach dir. Doch irgendwann lässt auch meine Stärke nach! Irgendwann fällt auch meine Maske. Irgendwann lässt auch mein „Lächeln“ nach.

Und weißt du was für mich das Schlimmste ist? …Dass du von all dem nichts weißt!

Insgeheim wünsche ich mir, dass es dir genau so geht wie mir…

Donnerstag, 12. November 2009

Komm nach Hause...

Hallo, Welt. Ich hoffe, du hörst zu.
Vergib mir, wenn ich zu jung bin oder mein Gesagtes verdreht ist,
aber da ist jemand, den ich vermisse!
Und ich denke, dass er die bessere Hälfte von mir sein könnte.
Er ist am falschen Ort, versucht es richtig zu machen.
Und ich habe es satt mich zu rechtfertigen, also sage ich zu ihm:

"Komm nach Hause, komm nach Hause!
Weil ich auf dich gewartet habe, so lange.
Und genau jetzt findet ein Krieg zwischen den Einbildungen statt,
aber alles was ich sehe bist du.
Und der Kampf um dich ist alles, was ich je gekannt habe,
also komm nach Hause!"

Ich verliere mich in der Schönheit,
von allem, was ich sehe. Die Welt ist nicht halb so schlecht, wie sie sie darstellen!
Wenn alle Söhne, alle Töchter aufhören würden, sie so wahrzunehmen,
würde der Hass hoffentlich zurückgehen und die Liebe könnte entstehen.
Es könnte jetzt anfangen, oder vielleicht träume ich nur laut... 


Samstag, 7. November 2009



Es gibt keine Rose ohne einen Dorn.
Keinen Regen ohne den Sturm.
Es gibt kein Lachen ohne Tränen.
Keine Weisheit ohne Jahre.
In einer verrückt gewordenen Welt, 
zerrissen zwischen den Wegen, 
die wir wählen müssen.
Gewinnen oder verlieren?
Wenn jede Seele seinen Weg verlieren sollte,
wenn jedes Gesicht seinen Namen verlieren sollte,
sag mir, wer wird den Regen stoppen?

Eines Tages fassen andere Jungen und Mädchen
Fuß in diese Welt.
Die einen strecken sich aus um den Himmel zu berühren,
die anderen lernen niemals zu fliegen.
Wenn niemand versucht dieses Spiel zu beenden,
oder einen Weg findet die Schmerzen zu lindern,
sag mir wer wird den Regen stoppen?

So sicher, wie das Blut durch deine Adern fließt,
so sicher ist es, dass der Regen weiter fällt.
Wir werden die Tränen jeder Niederlage schmecken!
…Die Bitteren und die Süßen…
Wenn die Tage kälter werden,
frage ich mich, ob wir jemals die Sonne sehen werden.


Mittwoch, 4. November 2009

Ich schätze ich bin jetzt okay, in jeder Hinsicht.
Ich bewältige alles irgendwie seit du weggingst,
um dich selbst zu finden.

Es ist mir völlig egal,
ob du mich nicht liebst.
Es ist mir völlig egal,
ob du mich nicht willst.
Aber ich gestehe, dass
wenn du mein Herz verlässt,
du es auseinander reißt.

Ich hab meine Stärke wiederbekommen
um mein Leben weiterzuführen.
Die Nächte sind nun kürzer.
Und die Tage gehen vorbei.

Jetzt ist die Einsamkeit vorbei,
es ist Zeit aufzubrechen,
weil ich weiß dass ich es allein machen werde.
Weil ich wieder lachen kann,
mehr als ich vorher konnte.
Es ist lustig, wie Zeit ein Herz heilen kann…

Montag, 18. Mai 2009

Denken, an dich!

Vergleiche sind einfach gemacht…
Einst hattest du einen Hauch von Perfektion,
wie ein am Baum hängender Apfel,
Ich nahm mir den reifesten.

Du sagtest: “Es geht nicht!”
Ich vermute, dass das Zweitbeste alles ist,
was ich jemals kennen lernen werde…

Du warst wie ein zweiter Frühling
mitten im Winter,
wie eine hart zu knackende Süßigkeit
mit einer Überraschung in der Mitte…
Wie soll es mir jemals besser gehen?
Einst hatte ich doch das Beste…
Du dachtest dir,
es würden Millionen Fische im Wasser schwimmen,
also probiertest du das Wasser aus…

Du warst das Beste!
Und… ja, ich bereue es…
Wie konnte ich das nur passieren lassen?!
Jetzt habe ich meine Lektion gelernt…
Ich versuchte mich daran und wurde verbrannt…
Ich denke, du solltest es wissen…

Ich würde in deine Augen schauen,
Du wirst nicht vorbei kommen
und die Tür fortsprengen
Und mich wegbringen…?
Ok, keine Fehler mehr…
Denn in deinen Augen würde ich gerne bestehen...

Montag, 12. Januar 2009

F.U.S.Z.

Du weißt, wen ich meine!
Das hier ist für dich…

Ich dachte, ich wüsste wer du warst.
Jetzt seh’ ich, dass du eine weitere Lektion meines Lebens warst, die ich lernen musste.
Und das Einzige, was uns beide noch verbindet,
ist eine abgebrannte Brücke!

Ich war der Erste, der es merkte…
Ich machte dich zum Teil meines Traumes.
Und dein Dankeschön war,
dass ich noch nicht mal eine Entschuldigung hörte.

Ja, der Text ist für dich,
dafür, dass du dich immer wieder dran erinnerst,
das ich meinen Weg gehe…
…Mit oder ohne dich!!

Hmm, sieht wohl so aus,
als brauch ich dich nicht, findest du nicht?!

Freitag, 9. Januar 2009

Auszug aus meiner Hausarbeit

[…] Zwischendurch suchte ich mir Ablenkung, traf mich mit vielen Menschen um neue Erfahrungen zu machen, um dich zu vergessen. Ich merkte schnell, dass ich eine andere Form des Kennenlernens gewohnt war. Aber wie das so ist wenn man jung ist, man tut Dinge, die man später eventuell bereut. Einmal wurde ich fast entführt, das andere mal fast vergewaltigt. So schlimm wie es sich anhört ist es nicht, ich kann heute selbst darüber lachen, damals auch schon. Wobei ich sagen muss, es war schon leichtsinnig fremden Menschen so zu vertrauen. Eines weiß ich aber, ich habe gelernt mich fremden Menschen nicht so schnell zu öffnen und mein Inneres frei zu geben.
Eines dieser Ablenkungstreffen führte mich zu einer Person, bei der ich heute weiß dass sie anders als die anderen war. Es tat gut mal wieder Komplimente zu bekommen, jemanden neu kennen zu lernen. Es war schön wieder dieses kitzeln im Bauch zu haben, bevor man sich trifft. Lange Telefonate bevor man einschläft, eine SMS, die den Tag ein wenig versüßt. Wunderschön.
Ich habe zu Weihnachten sogar ein Geschenk bekommen, ein Armband, wo unsere beiden Namen eingraviert waren. Ein wenig unangenehm war es mir schon, dass ich kein Geschenk hatte. Es lag nicht daran, dass ich kein Geld dafür hatte. Geld hatte ich genug nach so langer Zeit des Arbeitens. Der Grund dafür war einfach, dass ich das, was war, einfach noch nicht so ernst genommen habe wie mein gegenüber.
Donnerstags war immer unser Tag, es war unser Tag, weil ich am nächsten morgen erst spät zur Schule musste. Um 22 Uhr schloss ich die Tür des Eiscafés ab und wusste, dass du schon auf mich wartest. Ich bin ins Auto eingestiegen und los ging es. Manchmal waren wir bei dir, manchmal bei deiner Schwester, gelegentlich bei mir. In Erinnerung bleibt mir immer dein Neffe, Sejo. Ein sehr, sehr hübscher kleiner spanischer Junge. Eines hat mich gewundert, ich konnte noch nie gut mit kleinen Kindern umgehen, doch bei ihm war es anders. Warum? Dass weiß ich auch nicht genau.
Wir verloren uns aus den Augen, der Kontakt brach ab. Wie immer zwischen mir und meinen Bekanntschaften.
Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach zu viel um die Ohren habe. Wo passt in meinem Tagesablauf denn noch eine Beziehung hin. Genau, niergendswo!
Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dann ich noch zu sehr an der Vergangenheit festgehalten habe. Denn wenn man etwas wirklich möchte, gibt es immer einen weg! […]

Montag, 1. Dezember 2008

Kannst du mir ein Bild geben, an das ich mich erinnern kann,
wenn der Schatten mir im Nacken sitzt?
…Bitte schick mir deine Stimme,
wenn es kalt und leise in meinem Kopf ist…

Kannst du meine Dunkelheit erhellen,
wenn ich nicht in der Lage bin, mich selbst zu heilen?
Kannst du mir eine warme Umarmung geben?
Alles fällt mir schwer…

Ich kann es nicht ändern…
Ich kann nicht sehen…
Ich kann nicht glauben…
Ich kann kein einziges Wort sagen…
Es bringt mich um…
Und doch kann ich es nicht ändern!

Kannst du eine andere Tür öffnen, zu einem besseren Ort,
und vielleicht dort an meiner Seite leben?
Bitte halt meine Hand, nur für einen Augenblick,
wenn ich nicht stark genug bin, um alleine zu gehen…

Reiß den Stein aus meiner Brust, schick ihn in die Dunkelheit!
Erhelle mein Leben…

Und doch kann ich es nicht ändern…

Samstag, 9. August 2008

Ein ganz normaler Tag im Eiscafé...

Ein ganz normaler Tag im Eiscafé, viel Stress und Arbeit.
Es sind ungefähr 40 Grad, gefühlte 80!
Unsere 18 Tische draußen sind voll besetzt…ein einziges Gerenne.
Mit jedem neuen Kunden wächst auch immer mehr die schlechte Laune…
Fünf Tabletts in der einen, zwei in der anderen Hand, ein Aschenbecher für Tisch 21, Tisch 33 möchte gerne zahlen, bei Tisch 32 muss die Bestellung aufgenommen werden…
…Acht Stunden am Stück…Und alles natürlich mit einem Lächeln auf dem Gesicht…
Total lustlos werden die letzten Tische bedient…angenervt von allem was nur nerven kann steh ich draußen…
…Ein Blick nach links…Ich sehe DICH...
Mein Launepegel steigt ins unermessliche…
Ein Blick in deine Augen macht den so beschissenen Tag zum besten der letzten Zeit…!!

Montag, 23. Juni 2008

Schaukeln. Wer von uns hat es früher nicht geliebt zu schaukeln?
Doch mit den Jahren verliert man das Interesse daran.
Das Gefühl im Bauch, wenn man nach vorne fliegt...der Drang immer höher und höher kommen zu wollen...

Aber viel schöner ist es doch, wenn man zu zweit schaukelt. An einem, für unsere Verhältnisse, sommerlichen Abend mit seiner besten Freundin.
Es war dunkel, der Mond sichtbar. Das einzige Licht was leuchtete waren die Fackeln vom gegenüberliegenden Restaurant.

Klar haben wir früher beim Schaukeln auch geredet, aber natürlich über ganz andere Sachen.
Mit jedem Schwung nach vorne wurde das Herz ein bisschen leichter.
Es schien so, als wäre das alles nicht mehr so schlimm.
Mit jedem Stück das wir höher kamen, ließen wir die Sorgen hinter uns.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Meine Droge

Ich brauche es.
Ich brauch es, wie andere Luft zum Atmen.
Es ist die einzige Sache bei der ich mich fallen lassen kann und alles böse vergesse.
Egal, wie schlimm die Situation scheint, es ist meine Art die Probleme zu bekämpfen!
Ich ertränke mich vom Kopf bis zum Fuß in Arbeit...

Ich habe zwei Gesichter.
In der Öffentlichkeit bin ich freundlich, gut gelaunt und habe den Kunden gegenüber immer ein Lächeln auf dem Gesicht, doch sobald das Licht erlischt und die Musik verstummt, sieht man genau das Gegenteil!
...Ich habe kleine, traurige Augen. Wer ein Lächeln sucht, ist bei mir fehl am Platz!
Aus der ach so tollen Freundlichkeit, die das Trinkgeld fließen lässt, wird dann nur noch ein permanentes schlecht gelaunt sein.
Mein Gesicht ist wie versteinert, ganz ohne Mimik.

Sobald ich die Tür abgeschlossen habe, dauert es keine fünf Minuten mehr, bis mir die Gedanken durch den Kopf schießen. Ich versinke in meiner eigenen Welt.
Ich erlebe das Geschehene tausende von malen wieder neu.
Alles kommt mir vor, als wäre es nur ein Traum, ein schlechter Traum.
Und ich erwache erst, wenn morgens der Wecker klingelt, ich mich fertig mache und dann letztendlich in der Schule sitze und meine Ablenkungen zurück habe.

Manchmal frage ich mich, was wäre wenn ich diese Ablenkung nicht hätte?
Würde ich den ganzen Tag zu Hause im Bett liegen und die Wand anstarren?!?
Oder hätte ich vielleicht das alles schon verarbeitet und wäre glücklich?!?

Freitag, 18. April 2008

Auszug aus meiner Hausarbeit

Es ist abends, um genau zu sein kurz vor Mitternach. Ich habe einen schönen Tag mit meinen Freunden verbracht.
Ich sitze vor dem Computer, einen letzten Blick in den Ordner, der voll mit Fotos von dir, dir und mir, ist. Ich starre sehr lange auf die Fotos, denn sie bedeuten mir sehr viel, doch langsam muss das alles ein Ende haben…
Tage, Wochen, Monate…Ja, sogar schon über ein Jahr geht das nun so und langsam bin ich an dem Punkt angekommen, an dem es vorbei sein muss! ...
Ein klick mit der rechten Maustaste auf den Ordner voller Erinnerungen. Jetzt ist es nur noch ein kleiner Schritt, nur noch mit der linken Maustaste auf „Löschen“ klicken und dann mit „Ja“ bestätigen. Ich höre das Lied, was mich so sehr an dich erinnert. Jedes Wort passt, als wäre es für uns geschrieben…für dich & mich…!
…Mir kommen die Tränen…
Ich klicke auf „Löschen“!
Warte einen Moment, probiere mich zu überwinden…
…Ich schaffe es nicht…Wieder mal!
Ich klicke auf „Nein“, schließe den Ordner, schalte den Computer aus und leg mich ins Bett und warte auf den Morgen!! …

Donnerstag, 27. März 2008

...

Wenn ein Mensch fortgegangen ist,
bleiben wir zurück mit dem Schmerz darüber,
dass auch auf den schönsten Sommer ein Herbst folgt,
dass auch der glücklichste Tag einen Abend hat,
und selbst die bezaubernste Melodie irgendwann verklingt.
Als Trost bleibt uns nur die Gewissheit,
dass auch dieser Schmerz vergänglich ist
wie der Winter, die Nacht und die Stille.
Nur unsere Erinnerung, unsere Sehnsucht und unsere Liebe sind unsterblich..

Dienstag, 26. Februar 2008

Willkommen zu meiner Wahrheit...

Sentimentale Tage
In verschwommenen Nebelschwaden
Voller Erinnerungen
Die sich jetzt falsch anfühlen
Ich habe mich immer verkleidet gefühlt
Jetzt habe ich die Maske abgenommen…
Male Bilder
Die nicht mehr so traurig sind

Jemand soll das Licht anmachen
Ich will, dass du siehst
Bemitleide mich nicht
Mein Leben hat sich geändert
Aber ich lebe noch immer meine Träume
Ja es stimmt, ich hab's hinter mir,
ich habe alles hinter mir
Bin gegen eine Millionen Wände geknallt
Doch ich liebe noch
Willkommen zu meiner Wahrheit

In einem Netzt verfangen
Voller Schmerzen
Die schwer zu vergessen sind
Mit dieser Zeit
habe ich jetzt abgeschlossen